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Der Riesenvogel Nacht

Der Riesenvogel Nacht

Schwingt deinen Schmerz

Wie Flügel übers Land,

Nimmt alles, Dächer, Bäume,

Nimmt Flüsse, Felder mit

Ins Sterben hin,

In Sturz und bodenlos.

 

So war es einst, so war

Dir Welt versagt –

Doch längst schon lädt dich noch

Gewittersturm und -wolken,

Noch Sonnen-Abgesang

Am Tagessaum

Hier zum Verweilen ein.

 

(Fischerhude, 2005)