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Wie doch der Morgenwind

Wie doch der Morgenwind

Heftig ins Blattwerk greift –

Stürmische Güte!

Zärtlich die kraftvolle Hand,

Zaust und schüttelt und schwingt –

Wie sie auch dich aufweckt,

Oh, zu Tränen des Glücks, zu

Liebendem Leben –

Sanfte Gewalt aus den Weiten.

 

Sonnen- und Schattenspiel

Über die Fluren hin –

Jubel des Herzens.

Stufengewölk bis zum Rand,

Loses Gitter aus Licht,

Das dich mit Kraft auflädt,

Jener alten, uralten

Hinter den Tagen,

D‘rin auch dein Jubel sich gründet.

 

(Skovby, 2003)