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Unerreichbar die Sterne

Unerreichbar die Sterne.

Du aber trägst

Weite in dir,

 Die sie wie nah umfängt.

 

Nicht die Nacht ist der Abgrund

Deines Sturzes hinab:

Du bist dir bodenlos,

Schacht ohne Grund,

Offen dem freien Fall –

Hierher in Fülle und Tag:

Wie dich das Licht erfreut,

Dort im Wind auf den Bäumen,

Wie der Sturm übers Land

Einwärts geht und ist keiner,

Den du nicht in dir hast,

Den deiner Freude im Schreiten,

Schauen und da zu sein.

 

Unermesslich die Räume,

Mehr noch bei Nacht

Als über Tag,

Die dein Zuhause sind.

 

(Skovby, 2004)